Josias Lukembila erzielte in der 66. Minute das einzige Tor an diesem Freitagnachmittag. Mit seinem Treffer besiegelte er den 1:0 Testspielerfolg gegen die U-23 des SC Freiburg.
Torlose erste Halbzeit
Cheftrainer Alex Frei musste ohne die zehn verletzten bzw. geschonten Spieler Silvio, Bahloul, Rustemoski, Heule, Ismaili, Malinowski, De Mol, Daniel, Ndau und Sauter auskommen. Angemerkt hat man dies der Mannschaft jedoch nicht. Obwohl die Breisgauer sich – vor allem zu Beginn des Spiels – durch mehr Ballbesitz auszeichnen konnten, waren es die jungen Wiler, welche die besseren Tormöglichkeiten herausspielten. Einzig im Abschluss liess die Mannschaft zu wünschen übrig. Die wohl grösste Chance, das 1:0 noch vor dem Pausenpfiff zu erzielen, hatte Josias Lukembila. Nach mustergültiger Vorarbeit durch Captain Philipp Muntwiler vergab der gebürtige Lausanner Lukembila aus kürzester Distanz. Im zweiten Durchgang sollte er es dann besser machen.
Verdienter Erfolg
Es dauerte bis zur 66. Minute als der auffällige Nils Reichmuth einen Angriff lancierte und sich im Zusammenspiel mit Lukembila durch die Hintermannschaft der Freiburger spielte. Lukembila tanzte den letzten Gegenspieler aus und hatte keine Mühe mehr, den Ball hinter dem Schweizer Torwart Lars Hunn unterzubringen. Anschliessend versuchte die U-23 des SC Freiburg – trainiert vom Schweizer Thomas Stamm – zum Ausgleich zu kommen. Obwohl die Deutschen wiederum zu mehr Spielanteilen kamen, wurde es vor dem Wiler Torhüter Kader Abubakar nicht mehr allzu gefährlich. Vielmehr hätten sich die Wiler über einen weiteren Torerfolg freuen müssen. Einer Viertelstunde vor Schluss bediente Umar Saho Sarho Luan Abazi nach einem tollen Angriff. Abazi jedoch vergab die beste Chance, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.
Ohne eine Nachspielzeit laufen zu lassen, beendete der Schiedsrichter das internationale Testspiel. Für die Wiler heisst es nun gut erholen, um beim Wochenstart wieder bei Kräften zu sein und sich auf das nächste Meisterschaftsspiel in Yverdon vorzubereiten. Nach dem Cup-Out gegen die Mannschaft von Uli Forte ist man auf Revanche aus.
HOPP WIL
chliinä Club, grossi Gschichtä