Morgen Samstag trifft der FC Wil 1900 auf Stade Lausanne Ouchy. Am Ende der vergangenen Saison waren die beiden Vereine lediglich drei Punkte voneinander getrennt. Die Waadtländer haben sich diesen Sommer ordentlich verstärkt. Nachdem kurz vor Saisonbeginn Routinier Ogou Akichi (142 Spiele in der Ligue 2) von der AS Nancy zu den Waadtländern stiess, wurde auch Offensivspieler Yvan Alounga vom FC Luzern ausgeliehen. Erwähnenswert ist zudem der Zugang von Lamine Gassama. Der ehemalige Nationalspieler Senegals kam bereits auf 128 Einsätze in der höchsten französischen Liga. Allein diese Transfers zeigen die Aspirationen des Vereins rund um den Besitzer Vartan Sirmakes. Im ersten Spiel der Saison verlor die Mannschaft von Cheftrainer Anthony Braizat allerdings, mit 2:1 gegen Yverdon Sport FC und wird entsprechend im ersten Heimspiel der Saison unter Druck stehen.
Die Iacopetta-Elf ihrerseits grüsst von der Spitze der Challenge League und besiegte im ersten Saisonspiel die Aufstiegsanwärter aus Neuenburg. Dabei überzeugte das Team vor allem durch eine solidarische Leistung in der Defensive und liess kaum Torchancen zu. Bestätigt man diese Leistung auch gegen den FC Stade Lausanne-Ouchy, liegt der erste Auswärtssieg im Kalenderjahr 2022 drin. In der Rückrunde der vergangenen Saison erspielte man sich auf fremden Terrain lediglich 2 Unentschieden und 7 Niederlagen. Doch das soll in dieser Spielzeit anders sein. Gespielt wird nicht auf der altehrwürdigen Pontaise, sondern im Stadtteil Vidy – im Stadion J.A. Samaranch. Die Wiler müssen auf einige verletzte Spieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Brahimi und Zumberi sind auch Abazi, Bega, Staubli und Zali angeschlagen. Wir hoffen auf einigermassen verträgliche Temperaturen sagen HOPP WIL!