0:4 hiess das Schlussresultat am Ende in Bürs, auf dem Sportplatz «Uf dr Schesa». Wil gewann gegen eine Mannschaft aus Lustenau, die in allen Bereichen unterlegen war. Die Iacopetta-Elf besass mehr Spielanteile, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und liess kaum Torchancen zu. Der Wert dieses Sieges wird sich in der kommenden Woche zeigen, wenn die Lustenauer, die im Sommer nach 22 Jahren wieder in die höchste Liga Österreichs aufgestiegen sind, auf den FC St.Gallen treffen.

Die Tore in aller Kürze: Jeweils in der fünften Minute jeder Halbzeit trafen die Wiler. In der ersten Hälfte reüssierte Silvio nach schönem Durchspiel, in der zweiten Josias Lukembila per Kopf. Einzig die mangelnde Chancenauswertung konnte man unserer Mannschaft im ersten Durchgang vorwerfen. Man hat es verpasst, das Spiel bereits zum Pausentee zu entscheiden. Als in der 51. Minute Umar Saho auf 3:0 stellte, war der Mist allerdings doch noch geführt. Nach gut einer Stunde stellte Marcin Dickenmann mit einem satten Distanzschuss das Endergebnis sicher, welches auch in dieser Höhe verdient war. Bei Wil wurden bis auf den leicht angeschlagenen Muci und den rekonvaleszenten Malinowski alle Spieler eingesetzt.

Weiter geht es für die Wiler am kommenden Samstag, 2. Juli, mit einem weiteren Testspiel. In Henau werden sie den FC Dornbirn empfangen. Anpfiff ist um 14.00 Uhr.

Austria Lustenau – FC Wil 0:4 (0:1)
Uf dr Schesa, Bürs: 113 Zuschauer. – Sr: Schadl.

Tore: 5. Silvio (Bahloul) 0:1. 50. Lukembila (Dickenmann) 0:2. 51. Saho (Lukembila) 0:3. 63. Dickenmann (Lukembila) 0:4.

Austria Lustenau:
Schierl (60. Nesler-Täubl); Hugonet, Maak (66. Küng), Grujcic (58. Berger), Guenouche (84. Gmeiner); Gmeiner (68. Dos Santos Gomes), Dos Santos Gomes (46. Menezes Dos Santos), Türkmen, Grabher (66. Bacic); Schmid, Stefanon (46. Cheukoua).

FC Wil 1900:
1. Halbzeit: Keller; Brahimi, Montolio, Beka (38. Zali), Heule; Zumberi, Muntwiler, Reichmuth; Bahloul, Silvio, Maier.
2. Halbzeit: Ammeter; Dickenmann, Zali, Montolio (78. Elcarpar), Brahimi (78. Heule); Staubli, Ndau, Zumberi (78.Egger); Saho, Silvio (51. Abazi), Lukembila.

Bemerkungen: Wil ohne Malinowski und Muci (beide verletzt), dafür mit Jonathan Egger und Taylan Elcarpar aus dem eigenen Nachwuchs. – 38. Beka angeschlagen ausgewechselt.

HOPP WIL!
chliinä Club, grossi Gschichtä

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