Im hinteren Teil der Dieci Challenge League ist der Mist geführt. Kriens wird im kommenden Jahr in der Promotion League spielen und das Trio Wil, Xamax und Yverdon wird mit dem Aufstieg in die Super League wohl nichts mehr zu tun haben. Was darf man von der Partie am Samstag erwarten? Unsere Prognose: Leidenschaftlicher Fussball von Spielern, die sich nochmals im besten Licht zeigen und für höhere Aufgaben empfehlen können!

Bislang hatte der FC Wil 1900 in keinem der vergangenen drei Duelle dieser Saison gegen Kriens wirklich Mühe und holte neun Punkte mit einem Torverhältnis von 9:1. Der letzte Sieg der Krienser ist über 5 Monate her, damals gewann man mit 1:0 gegen Stade Lausanne Ouchy. Diese Woche wurde bekannt, dass René van Eck die Zentralschweizer Ende Mai verlassen wird. Der 55-jährige Niederländer stiess Anfang November zu den Luzernern, schaffte es aber nicht, die ohnehin schon schwierige sportliche Situation zu verbessern. In 15 Spielen holte er lediglich einen Punkt.

Wenn Wil gegen Kriens spielt, ist es das Duell der beiden absoluten Talent-Förderer im Schweizer Profifussball. Dies zeigt ein Blick auf das Klassement «Effizienzkriterien». Dieser finanziell attraktive Wettbewerb zeigt, welche Teams am meisten U21-Spieler (Jahrgang 2000 oder jünger) mit Schweizer Pass in den Meisterschaften der Super League oder der Challenge League in der Startelf auflaufen lassen. Der SC Kriens führt das Klassement in Bezug auf die «Effizienzkriterien» vor dem FC Wil 1900 an 126 vs. 97 Einsätze). Zum Vergleich: GC auf der anderen Seite der Tabelle schafft es gerade mal auf 3 Punkte. Der FC Wil 1900 setzte im Verlauf der Saison zwölf verschiedene U21-Spieler von Beginn weg ein. Das ist nationale Spitzenklasse! In diesem Jahr wird der SC Kriens diese Wertung wohl für sich entscheiden, nachdem die Wiler in den letzten beiden Saisons jeweils zuoberst standen.

Bei der Partie am Samstag wird der FC Wil 1900 neben Captain Muntwiler auf Mergim Brahimi und Emir Tonbul verzichten müssen. Munti sitzt seine Sperre nach der achten gelben Karte ab, Mergim sah nach Spielschluss gegen Aarau gelb-rot, genau wie Emir in der U20-Partie gegen Chur 97. Bis auf die langzeitverletzten Malinowski und Ismaili sowie den noch nicht vollständig genesenen Reichmuth wird Coach Iacopetta auf den Rest seines Kaders zurückgreifen können. Wir freuen uns auf das letzte Spiel für unbestimmte Zeit gegen den SC Kriens. Wir werden die sympathischen Zentralschweizer im Profifussball vermissen. 

HOPP WIL.
chliinä Club, grossi Gschichtä

Letzte Beiträge

Wil entfacht ein Fussballfest

Der FC Wil 1900 dreht gegen Neuenburg Xamax einen frühen 0:2-Rückstand und gewinnt am Ende hochverdient mit 5:2. Was lange ein [...]

Sieg in Lausanne. Und jetzt zuhause nachlegen.

Der FC Wil 1900 hat im entscheidenden Moment geliefert. Mit dem 2:0-Auswärtssieg bei Stade Lausanne Ouchy ist der Start ins l [...]