Männer:
FC Wil 1900 – FC Stade-Lausanne-Ouchy

10. Runde Challenge League
Samstag, 5. Oktober 2024
18:00 Uhr

Formkurve: Eine leichte Aufwärtstendenz ist bei unserem Team sichtbar, auch wenn die Leistung am letzten Wochenende trotz Auswärtssieg nicht nur überzeugend war. Es hat sich eine gewisse Stabilität im Team entwickelt, die in den letzten Spielen sichtbar war und in drei Spielen kein Gegentor zuliess.

Geheimwaffe: Die längst hinfällige Revanche! Auch wenn es schon eine Weile her ist, wird der FC Wil-Fan den 28. April 2023 so schnell nicht vergessen. Damals, als gleich drei Teams in die Super League aufsteigen konnten, lagen wir auf dem zweiten Platz und durften von der Super League träumen. Als eben an diesem 28. April 2023 der FC Stade-Lausanne Ouchy in Wil zu Gast war, wendete sich jedoch das Blatt. Wir kassierten nach Führung zwei Gegentore in den letzten zehn Minuten, verloren das Spiel sowie auch Montolio, Muntwiler und Silvio. Gleich alle drei Teamleader wurden in diesem Spiel des Feldes verwiesen und fehlten in den letzten Spielen um den schlussendlich verpassten Aufstieg. Kommt hinzu, dass man in der letzten Saison im Schweizer Cup im Elfmeterschiessen am damaligen Super League Team von Ouchy scheiterte.

Schlüsselduell: Unsere Defensive steht, seit über drei Spielen haben wir kein Gegentor erhalten. Nun ist die Frage, ob die Offensive nach zuletzt nur zwei Toren in drei Partien ins Rollen kommt. Die Stürmer Akinola, Appiah, Hajij und Rapp werden gefordert sein gegen die drittbeste Abwehr der Liga.

Das gibt zu reden: Der Cheftrainer-Posten beim FC Stade-Lausanne-Ouchy! Dieser ist nämlich seit einer Woche vakant, nachdem die Zusammenarbeit mit Ricardo Dionisio beendet wurde. Kein Cheftrainer? “Kein Problem”, haben sich die Romands letzte Woche wohl gesagt. Im ersten Spiel ohne Dionisio fertigten sie Etoile Carouge gleich mit 5:1 ab. Schwierig einzuschätzen also, wie sie sich taktisch aufstellen werden. Anzunehmen ist, dass weiterhin Assistenztrainer Stevanovic an der Seitenlinie steht.

Historie des Duells: Siehe Punkt “Geheimwaffe”. Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

Fan-Power: Zu erwarten sind nur vereinzelt Fans der Gäste. Umso mehr freuen wir uns also, wenn die Wilerinnen und Wiler ins Stadion kommen und für gute Stimmung sorgen. Der Heimvorteil soll genutzt werden, um die nächsten drei Punkte einzufahren.

Wetter und Platzverhältnisse: Regen hatten wir in dieser Woche wohl genug. Das sieht auch Petrus so und sieht für das Wochenende vor, dass wir die Regenschirme mal zuhause lassen können. Entsprechend steht einem tollen Fussballabend nichts im Wege.

Verletzten- und Gesperrtenliste: Die bisher verletzten Spieler sind teilweise bereits wieder voll dabei. Behar Neziri ist mittlerweile zu 100% einsatzfähig, Yannick Schmid und Luan Abazi sind ebenfalls ins Mannschaftstraining integriert worden. Felipe Borges und Ramon Guzzo absolvieren eine erfreuliche Reha und werden in den nächsten 2-3 Wochen zurückkehren, Umar Saho peilt die Nationalmannschaftspause im November an. Ein grosser Wehrmutstropfen bleibt jedoch: Torhüter Alexander Muci hat sich im Trainingsbetrieb verletzt, muss voraussichtlich an der Schulter operiert werden und damit lange ausfallen. Wir wünschen Alex an dieser Stelle gute Besserung und wollen am Samstag drei Punkte für ihn holen!

Frauen:
FC Wil 1900 – FC Luzern

1/16-Final AXA Women’s Cup
Samstag, 5. Oktober 2024
20:15 Uhr

Formkurve: Es ist bisher noch nicht wirklich die Saison unseres Frauenteams. In den ersten sieben Spielen wurden acht Punkt eingetütet. Zu wenig für die NLB-Meisterinnen von der vergangenen Saison. Frustrierend ist, dass es einige mehr hätten sein sollen. In den entscheidenden Momenten musste jedoch oftmals dem Gegner Vortritt gewährt werden, auch wenn die Leistungen mehr verdient hätten. Damit soll nun Schluss sein.

Geheimwaffe: Der Cup hat eigene Gesetze! Vor zwei Jahren musste bereits Yverdon diese Erfahrung in der Lidl Arena machen. Das damalige AWSL-Team wurde von den frisch in die Nationalliga B aufgestiegenen Wilerinnen gleich mit einer 6:0-Packung nach Hause geschickt. Nun: Die Luzernerinnen sind natürlich klarer Favorit, wären aber nach Yverdon nicht das erste AWSL-Team, welches in Wil strauchelt. Diese Gewissheit bringt Selbstvertrauen und Zuversicht.

Schlüsselduell: Auch beim Frauenteam ist die Offensive noch nicht regelmässig erfolgreich. Sieben Tore in sieben Spielen werden den Ansprüchen nicht gerecht. Auch wenn gegen Luzern in erster Linie wohl eine geschlossene Defensivleistung auf den Platz gebracht werden muss, wird eine effiziente Offensive der Schlüssel zum Erfolg sein.

Das gibt zu reden: Der kostenlose Eintritt! Für das Cupspiel gegen Luzern wird kein Ticket notwendig sein. Wer sich aufgrund des Challenge League Spiels bereits im Stadion befindet, darf sitzen bleiben. Wer nur das Spiel der Frauen verfolgen möchte, wird ohne Ticket ins Stadion gelangen können.

Historie des Duells: In den letzten Jahren gab es kein Duell zwischen den zwei Teams. Das Team von Cheftrainer Florian Holenstein spielte vor wenigen Jahren noch in der 2. Liga, also in der vierthöchsten Liga. Nach mittlerweile zwei Aufstiegen und einer rasanten Entwicklung stand man am Ende der vergangenen Saison auf Platz 1 der Nationalliga B während Luzern bereits seit mehreren Jahren in der höchsten Liga aktiv ist.

Fan-Power: Das Cupspiel der Frauen findet gleich im Anschluss an das Challenge League Spiel der Männer statt. Wir hoffen damit, die Fans der beiden Teams zu mobilisieren und unserem Frauenteam den wichtigen, lautstarken Support liefern zu können.

Verletzten- und Gesperrtenliste: Weiterhin kann Florian Holenstein aufgrund von Absenzen nicht aus dem Vollen schöpfen. Nicole Monnigadon, Alana O’Neill und Larissa Zehnder müssen verletzungsbedingt passen. Erfreulich ist aber, dass rechtzeitig für das Cupspiel gegen Luzern die Super League erprobte Jennifer Wyss, U-Nationalspielerin Mael Mettler und Patricia Raschle wieder zur Verfügung stehen. Noch fraglich ist der Einsatz bei Gaja di Gaetano, Chiara Quarella, Livia Schneider sowie Leona Zwyssig.

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