David Andreoli ist der klingendste Name beim FC Littau, dem Gegner des FC Wil 1900 in der ersten Cuprunde am kommenden Samstag. Der ehemalige zentrale Mittelfeldspieler absolvierte mehr als 100 Spiele in den zwei obersten Ligen der Schweiz, kam dabei auf über 8’500 Einsatzminuten und erzielte 25 Treffer. Schöne Zahlen, die der heutige Trainer des 2. Liga Teams vorweisen kann. Ein Blick auf den aktuellen Kader der Littauer zeigt, dass manch ein Akteur seine Jährchen auf dem Buckel hat. So schnell werden die Routiniers nicht nervös werden, Geduld wird auf Seiten er Wiler gefragt sein. Der Saisonstart missglückte den Littauern allerdings: 2:1 verlor man gegen den Dauerrivalen aus Sempach. „Eine verpatzte Generalprobe sorgt für eine gelungene Premiere“. Wenn man diesem alten Sprichwort Glauben schenken darf, kann man sich auf die Partie am Samstag freuen.

Für die Wiler heisst es im Ruopigenmoos: Verlieren verboten! Stand heute gibt es so ziemlich gar nichts, das auf dieses Worst-Case-Szenario hinweisen könnte. Die Iacopetta-Elf grüsst von der Tabellenspitze der Challenge League und hat einen wahrhaftigen Lauf. Ob der Wiler Übungsleiter jedoch im Schweizer Cup rotieren wird, zeigt sich morgen. Mit Sicherheit werden sich die Spieler für den Meisterschaftsbetrieb aufdrängen wollen.

Die Vorfreude ist auf alle Fälle hoch: Was wäre das für ein Ding, wenn man in der zweiten Cuprunde auf einen Super Leagisten treffen und diesen gleich aus dem Bewerb kegeln könnte. Hätte, wäre, wenn: Zuerst muss am Samstag geliefert werden! Wir freuen uns auf eine packende Partie am Rande der Stadt Luzern.

HOPP WIL!

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